Achtsamer Umgang mit chronischen Schmerzen

Der Schmerz hat die Fähigkeit, alle Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und damit das Leben einzuengen. Alles dreht sich oft in erster Linie um den Schmerz.

Die Achtsamkeitspraxis ermöglicht einen anderen Umgang mit den Schmerzen. Dies hilft dabei, sich immer wieder neu für einen anderen Weg zu entscheiden und aus der Routine und der Wiederholungen, wie z.B. bei Abläufen von Scherzattacken, auszusteigen. 

Es ermöglicht beim Üben in einen neuen Raum der Erfahrungen einzutreten. Hier kann klarer und deutlicher wahrgenommen werden, was alles im eigenen Verhalten, Denken und an Gefühlen vorhanden ist, sich auf den Schmerz wie drauflagert und somit schmerzfördernd und schmerzverstärkend wirkt. Das sind Bereiche in uns, die so automatisch ablaufen, dass wir uns oft dessen nicht bewusst sind. 

Und gleichzeitig wird hier genau der Raum geschaffen für das Gegenteil:

• Verbesserungen

• Erleichterungen

• Was kann losgelassen werden?

• Was ist veränderbar? Und noch vieles mehr.

 

Um aus diesen Hamsterrad auszutreten, bedarf es der Übung, des Innehaltens.

Und genau hier setzt die Übung der Achtsamkeit an:

• Bewusst den jetzigen Moment wahrnehmen

• Mit den gegenwärtigen Erfahrungen

• Und mit einer freundlichen offenen akzeptierenden Haltung, d.h. ohne zu urteilen.

 

Der 8 Wochenkurs MBSR ermöglicht ein Einsteigen und Vertiefen der Achtsamkeitshaltung.